Beim ersten MTB Jugendtraing im neuen Jahr sind die Mädels und Jungs zahlreich erschienen.



Hochmotiviert ging es heute über die Schäferwarte hinauf zum Teufelstein.



Auf einem sehr schmalem Pfad und steilem Abhang fuhren die jungen Biker dann konzentriert zum Kleinen Peterskopf mit einer schönen Aussicht über Bad Dürkheim.
Die anspruchsvolle Abfahrt mit Serpentinen, glitschigen Wurzeln und grossen Steinbrocken hinunter zum Waldschlöss'l sind alle super gefahren.
Über die Hardenburg und Herzogweiher ging es dann wieder zurück nach Bad Dürkheim.

Niklas startet dieses Jahr in der nächsten Jahrgangsstufe U11 und konnte gleich seinen ersten Sieg in diesem Jahr einfahren.

Im Rahmen des Deutschland Cups Cyclocross in Queidersbach wurden am ersten Januar Wochenende auch Rennen für die jüngeren Jahrgänge ausgetragen.
Damit konnte der Nachwuchs auf der anspruchsvollen Cross-Strecke der Elite ihr Können zeigen.
Der Wettkampf wurde zunächst mit einem Geschicklichkeits-Parcours begonnen.

 

Danach wurde ein Lauf absolviert und zum Abschluss wurden dann alle jungen Racer im Jadgstart (Zeiten aus Parcours und Lauf) auf die Cross-Strecke geschickt.
Niklas startete im Cross-Rennen dann im Mittelfeld.

 

Damit musste er sich dann auf der schwierigen Strecke erstmal nach vorne durcharbeiten. Auf der langen Abfahrt im Wald überholte Nik die Führende Messane Bräutigam (RSV Rheinzabern) und gab bis ins Ziel seinen 1. Platz nicht mehr ab.

 

Rheinpfalz Zeitung vom 29.10.2015

Roger war am vergangenen Wochenende beim Rapha Super Cross in München. Hier sein Bericht ...

Schlamm, Fritten und Kuhglocken (und eine Blaskapelle), das wurde versprochen.
Aber es kam viel besser: Bierzelt, Currywurst, Fritten, Bier, Expo, Café, Schaum auf der Strecke, Blaskapelle, tolles Publikum, Gänsehaut, super Strecke im Olympiapark, perfekte Orga, Partystimmung, Bierzelt und dies mit guten Freunden.
Die Schwalben München haben zusammen mit Rapha ein super Wochenende organisiert. Es gibt immer ein besser, aber das war schon sehr nahe an Perfekt.

Wer dieses Event nicht als Fahrer oder Zuschauer erlebt hat, der hat wirklich etwas verpasst. Eine Rennstrecke die alles beinhaltete was eine Querfeldeinstrecke haben muss. Treppen, steile Rampen, Balken und eine Wellenpassage auf Rasen, Sand, Teer und Kopfsteinpflaster. Gerade schwierig genug für die Profis und fast an der Grenze für die Hobbysportler. Also der Streckendesigner hat eine perfekte Strecke entworfen.


Die Veranstaltung war für uns Hobby-Crosser so gestaltet, dass am Samstag ein Qualifikationslauf für das Finale am Sonntag absolviert werden musste. Schon in der Startaufstellung zur Quali wurde mir völlig bange. Rechts und links von mir nur schnelle Fahrer. Komme ich überhaupt in den Finallauf? Große bedenken kamen in mir auf. Also hieß die Taktik, Vollgas starten und dann das Beste daraus machen.
Vom Start weg ging die Taktik auch auf. Auf den ersten hundert Meter war ich dann auch dann unter den Top 10 von 60 und konnte mich in den weiteren Runden unter den Top 20 halten. So weit so gut.

Dann in der vierten Runde ein kleiner Moment, der alles veränderte. Meine nicht optimalen Click-Pedale für Cyclo-Cross, ließen zuerst meinen linken Fuß nicht los von der Pedale vor der Treppe und dann plötzlich doch. Daraus resultierte ein kleiner Sturz mit Folgen, die ich zuerst nicht bemerkte.
Für mich hieß es Treppe rauf und wieder weiter im Takt. Dies wurde aber schon in der nächsten Abfahrt relativiert. Bei der ersten Anbremsung fühlte sich die Vorderradbremse komisch an. Wenig Wirkung. Beim Schnellcheck musste ich feststellen, dass der Bremshebel gebrochen war. Am Bremshebel ziehen im Wiegetritt war nicht mehr, bzw. nur bedingt mit einer speziellen Technik möglich.
Also ging es nur noch mit verminderten Risiko weiter, besser gesagt mit viel Sicherheitsreserve. Ich konnte doch noch wieder ein paar Plätze in den nächsten Runden einsammeln und kam dann als 26. in das Ziel, was sicher den Finallauf bedeutete.

Der Finallauf: Aufgrund der Blessuren an meinem Körper und einer fast nicht vorhandenen Vorderradbremse, hatte ich nicht gerade viel Motivation für das Rennen. Aber da ich schon mal da stand fuhr ich dann auch mit dem Startschuss los. Irgendwie wollte aber gar nichts funktionieren. Ehe ich mich versah, war ich so ziemlich am Ende des Feldes und fuhr so vor mich dahin, als mich ein alter Teamkollege überholte.

Nach meinen ganz guten Leistungen im Vorfeld der Cross-Saison war das schon ein ganz schöner Schlag in den Nacken. Trotzdem fuhr ich einfach meinen Stiefel weiter. Plötzlich mit jedem Meter nahm ich mehr Fahrt auf, obwohl schon das halbe Rennen vorüber war. Besagter Kollege erschien vor mir und diesen konnte ich sogar überholen und gewann immer weiter Abstand. Beflügelt ging es dem Ziel entgegen.
In der vorletzten Runde an der Schiebepassage touchierte ich mit meinem Fuß meine Cantilever-Bremse wobei sich der Zug aushängte bei meiner noch bis dahin funktionierenden Hinterradbremse. Dies bemerkte ich erst gar nicht. Beim Anbremsen in der nächsten Kurve griff ich ins Leere. Zum Glück war es dort leicht ansteigend und ich kam schnell zum Stehen. Wenn es schnell gehen soll, klappt natürlich nichts. Gefühlt eine halbe Ewigkeit brauchte ich wieder den Zug einzuhängen. Und so schossen wieder etliche Fahrer an mir vorbei. Auch wieder besagter Kontrahent.

Die Bremse war wieder funktionsfähig und so war der Entschluss gefasst, dass ich wieder vor meinem Freund aus alten Zeiten ins Ziel komme musste. Die Verfolgung aufgenommen, hatte ich schon bald sein Hinterrad wieder vor mir. Ich überlegte mir welche Schlüsselstelle ich nutzen könne um ihn zu überholen. Die Treppe sollte es sein. Da war ich schon einmal schneller. Also vom Rad runter. Gleichauf kamen wir am Ende der Treppe hoch. Als er noch mit aufspringen beschäftigt war, legte ich nochmals zu Fuß einen 15 Meter-Sprint hin und schwang mich erst dann auf das Rad. Ich hörte nur noch ein „Roger, Du Sack“ hinter mir und ich gab den Rest der Strecke noch alles, um die Kontrahenten hinter mir im Schach zu halten, was mir auch gelang.
Dieses Mal war es dann ein 49. Platz. Es war einfach nicht mehr drin. Habe aber dabei gelernt, dass man auch im Laufen beim Cyclo-Cross gut sein muss.
Trotz der ungewohnt schlechten Platzierung war das ein tolles Wochenende.
Diese Veranstaltung ist ein MUSS im Radsportler-Leben….unbedingt

Felix war am Samstag 17.10. beim Red Bull 26 Zoll Event am Start. Hier sein Bericht ...

 

"Red Bull hat am Samstag zum 2. Mal zum Orientierungsrennen "26 Zoll" nach Sankt Goar auf der Burg Rheinfels eingeladen.
Nach der erfolgreichen Premiere letztes Jahr, war ich richtig gespannt.
Denn der Event ist kein klassischer MTB Marathon, sondern eine Kombination aus Taktik, Orientierung und Biken.
Es gilt innerhalb dem Zeitlimit von 9 Stunden möglichst alle 26 Zollstationen zu erreichen und alle 26 Münzen einzusammeln.
Als Gesamtstrecke wurden vom Veranstalter ca. 150km und 3.500Hm angegeben. Das ist auf dem MTB schon eine ganz schöne Hausnummer!

 

Die 26 Zollstationen wurden kurz vorher als Handy-App mit Karte bereit gestellt.
Ab dann hiess es sich die richtige Strategie zu überlegen und eine effiziente Route zu finden.
Ein Grossteil der Zollstationen lagen südlich Richtung Bingen. Dabei waren Burgen und Ruinen (z.B. Burg Sooneck, Stahlberg, Rheinfels) oder Türme und Aussichtspunkte (z.B. Liebesturm, Mühlenturm, Sieben Jungfrauen Blick) ausfindig zu machen.

 

Die nördlichen Zollstationen gingen bis hinauf nach Boppard. Zusätzlich mussten auch viele Höhenmeter gefahren werden, um über den Hunsrück Richtung Mosel zu kommen und dort noch 3 Münzen einzusammeln.
Nach dem Startschuss merkte man schnell, dass sich jeder eine Strategie überlegt hat ... nach und nach bogen immer wieder Biker rechts oder links ab. Meine Strategie war es zuerst die 17 Stationen im Süden anzufahren. Das war auch für mich auch der schönste und anspruchsvollste Teil.
Um zu den Burgen und Türmen zu kommen, musste einige steile Wanderwege bergauf oder bergab zurückgelegt werden. Da ich mir für die längeren Asphaltstrecken Richtung Mosel und Hunsrück extra Semi-Slick Reifen montiert hatte, waren einige Trails extrem schwierig zu fahren.

 

Der Blick war während der Fahrt immer auf der Karte. Es galt ständig zu überlegen "weiter geradeaus die Forststrasse oder lieber links den Trail hoch?" und "Was ist der nächste Punkt...fahre ich zuerst Nr 11 oder Nr 15 an?"
Nach 4 Stunden auf dem Bike hatte ich die 17 Stationen im Süden geschafft. Ein Blick auf den Tacho zeigte 60km und 1.400Hm an. Da wusste ich, dass ich jetzt bei dem langen Anstieg auf den Hunsrück auf knapp 600m richtig Gas geben muss, um im Zeitlimit zu bleiben.
Gerade in diesem Moment passierte mir ein riesen Fehler! Anstatt gleich Richtung Nord-Westen zu fahren bin ich südlich ins Tal einen Trail gefahren. Erst 3km später merkte ich das Malheur! Also sofort zurück! Jeden Höhenmeter zurück habe ich mich über mich selbst geärgert!
Bei gut 400Hm am Stück auf den Hunsrück blieb aber noch genügend Zeit sich abzureagieren. Der Abstand zur nächsten Zollstation war jetzt am längsten....knapp 25km ohne Zwischenpunkte waren möglichst optimal zurückzulegen. Oben auf dem Hunsrück war es bei 3C auch empfindlich kalt!

 

Die drei weiteren Zollstationen wollte ich möglichst schnell abfahren, um nach Boppard zu kommen.
Denn hier war es möglich die 230Hm auf den Hirschkopf mit der Sesselbahn zurückzulegen ... aber natürlich nur, solange diese noch in Betrieb ist. Die Fahrzeit beträgt gute 20 Minuten, also etwas langsamer als mit dem Bike. Aber nach über 7 Stunden auf dem Bike und 120km in den Beinen war die Entscheidung leicht! Während der Fahrt mit der Sesselbahn konnte ich mich etwas erholen und den tollen Ausblick über die grosse Rheinschleife und Boppard geniessen.

  

Bis ins Ziel waren es jetzt nur noch gut 20km. Mit dem Ziel vor Augen ging es nochmal flott am Rhein entlang...vorbei an Bad Salzig und sebamed zur vorletzten Zollstation. Diese war aber nur über einen steilen Trail und weiteren knapp 150Hm zu erreichen.
Über ein paar Wiesenwege ging es dann runter nach Sankt Goar. Hier war die letzte Zollstation im Ort.

 

Jetzt war es gleich geschafft... Das Ziel war dann oben auf der Burg Rheinfels. Also Zähne zusammenbeissen und die 15% Rampe hochkurbeln ... dann einmal komplett durch die Burg fahren und auf den höchsten Wachturm über die Treppen hochlaufen! Geschafft!!
Nach 8 Stunden 17 Minuten habe ich alle gesammelten Münzen aus dem Trikot gekramt und dem Burgfräulein übergeben. Diese wurden gezählt und ich war gespannt, ob ich wirklich alle Zollstationen abgefahren habe, oder nicht doch eine übersehen habe... 26 Münzen! Perfekt! Das bedeutet Platz 6 im Gesamtergebnis von über 100 Startern.

Mit 142km und 3.200Hm habe ich auch eine ziemlich optimale Strecke zurückgelegt.
Die volle Zahl von 26 Münzen haben nur ingesamt 16 Biker geschafft zu sammeln.

Red Bull hat einen wirklich tollen Event und etwas Besonderens für Biker auf die Beine gestellt. Als Saisonabschluss ist dieser wirklich zu empfehlen!"

Hier gibt es noch 2 Videos vom Event:

http://www.redbull.com/de/de/bike/stories/1331754661571/video-red-bull-26-zoll-2015

https://www.youtube.com/watch?v=IDDVHGTPQnw&feature=youtu.be

Offizielle Seite: Red Bull 26 Zoll