Am vergangenen Samstag trug die MTG Mannheim den STAR CROSS mit Spendenlauf aus.
Niklas startete in der Klasse U9 und holte sich mit einem Start - Ziel Sieg wieder einen Pokal.

Felix und Roger mussten 10 Runden á 1,9km auf dem Querfeldein-Parcours starten, was eine Renndauer von ca. 50 min. bedeutete.
Sie belegten in ihrer Altersklasse den jeweils 6. Platz.

 


Lara hat spontan am Spendenlauf teilgenommen und 20 Runden auf der Leichtathletik-Bahn geschafft.
Lara´s Familie schraubte die Motivation der jungen Dame in die Höhe, in dem man pro zurückgelegte Runde 10€ zusätzlich in die Spendenkasse wirft. Nur hat niemand damit gerechnet, dass Lara so viele Runden zurücklegt.
Das Spendengeld, das sich aus dem Spendenlauf und den Startgeldern zusammen setzt, geht an Sterntaler.


"Das ist eine tolle Veranstaltung", so die Athleten und Zuschauer.

Im Elsass stand heute die sehr bekannte MTB Tour in Wissembourg auf dem Programm.
Diese als CTF veranstaltete Tour gibt es bereits seit 1988 und wird als "Mutter aller CTFs" bezeichnet.
Elio, Felix und Walter fanden sich gut gelaunt morgens am Col du Pigeonnier ein.


Es war geplant gemeinsam die 57km und 1.500Hm zu fahren.
Zuerst stand eine länger Abfahrt auf dem Programm. Ein kleine Abkürzung über eine Wiese entpuppte sich aber schnell als fataler Fehler!
Walter und Elio hatten sich in beide Reifen mehrere Dornen reingefahren!
So war erstmal Schlauch wechseln und Platten flicken angesagt.


Da bei Elios Reifen die Luft trotzdem nicht halten wollte, entschloss er sich zurück zu fahren.
Felix und Walter haben dann die restlichen Kilometer und Höhenmeter unter die Stollen genommen.
Im Ziel angekommen konnte man sich bei Flammkuchen und Bier stärken!

Roger war am 30.08.2015 beim legendären Ötztaler Radmarathon in Sölden dabei.

Hier ist ein ausführlicher Bericht über einen langen Tag auf dem Rennrad:

In diesem Jahr hatte ich das erste Mal ein Los für den Ötzi gezogen und wurde direkt in der 2. Los-Runde gezogen. Mit keinem speziellen Training und der Schwalbe Tour Transalp in den Beinen bin ich nach Sölden angereist und wollte diese extreme Strecke von 238 km und 5500 hm einfach nur finishen.
Ich bin solche eine Distanz noch nie gefahren und hatte dies bezüglich keine Erfahrung. Ich stellte mir immer wieder die Frage, ob es für mich möglich ist 2 Transalp-Etappen an einem Tag zu fahren. Natürlich wollte ich nicht an den Start gehen um im Besenwagen Platz zu nehmen.

 

Am Vortag des Marathons bin ich dann in mein Auto gestiegen um nach Sölden zu fahren. Geplant waren zwischen 5 und 6 Stunden Fahrzeit, was sich aber auf 8,5 Stunden ausweitete.
Schnell in das Hotel, dort etwas gegessen, Startnummer abgeholt, Streckenpräsentation, Rad startklar gemacht, Klamotten gerichtet und dann um 22.30 Uhr ins Bett.
Der Wecker sollte um 4.30 Uhr klingeln, was er dann auch tat. Leider war rund um das Hotel eine immense Geräuschkulisse, was mich letztendlich nur 2 Stunden schlafen ließ.

Das Frühstück habe ich fast nicht in mich hineinbekommen. Trotzdem ging es gut gelaunt an den Start.
In der Morgendämmerung fand ich mich wieder mit anderen 4300 Startern. Die Wetterprognose war super, wenn auch vielleicht zu heiß, aber doch besser als Regen und kalt.
Eine halbe Stunde vor Start wollte ich noch schnell einen Riegel essen, so wie ich es immer mache. Aber dieser wollte gar nicht in mich hinein. Besser gesagt, mein Magen drehte sich auf links und signalisierte mir: Ich will nichts. Egal, kurz darauf fiel auch schon der Startschuss.
Und schon ging es los. Von Sölden hinab bis Ötz in rasantem Tempo mit bis zu 80 km/h. Das war schon das erste Erlebnis, das mir immer in Erinnerung bleibt, aber auch dass ich ohne großen Kraftaufwand schon nach 20 km ein leichtes Zucken in meiner Wade verspürte. Schon ein Anzeichen von Krampf. Nein das kann nicht sein. Dieses Gefühl war auch schon schnell wieder verschwunden und ich befand mich im Anstieg zum Kühtai. Im Komfort-Modus bin ich diesen heraufgeradelt. Im Anstieg war es Zeit für das erste Gel. Kaum hatte ich dieses heruntergeschluckt, wurde mir so übel, dass ich Mühe hatte es bei mir zu behalten. Ab diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass dies ein harter Tag werden würde, wenn ich das Ziel erreichen wollte. Am Kühtai verpflegte ich mich mal nur mit Wasser und nahm dann die einfache und rasante Abfahrt nach Innsbruck.
Jetzt galt es die richtige Gruppe zu finden. Das klappte auch gut. Nie im Wind ging es immer Richtung Brenner-Pass. Ich war mir aber nicht sicher, ob dieses doch hohe Tempo für mich gut ist. Ich folgte aber brav der Gruppe und an der Verpflegung angekommen gab es einen neuen Versuch mit Nahrungsaufnahme. Ein Stück trockener Kuchen sollte es sein. Dieser Versuch schlug dann aber auch gänzlich fehl. Ich entschloss mich dann eben ohne weiter zu fahren. Die aufgetankte Energie der vergangenen Tage musste jetzt einfach reichen, so mein Plan. Ich genoss die herrliche Abfahrt bis nach Sterzing und schon wollten 15 km auf den Jaufenpass erklommen werden. Wieder in einem angenehmen Rhythmus ging es hinauf. Bei der Verpflegung die Flaschen wieder aufgefüllt ging es den letzten Kehren entgegen zur Passhöhe. Ich fühlte mich immer noch gut, obwohl ich doch schon hier und da ein leichtes Muskelzucken verspürte. Sollte es dabei bleiben, konnte der letzte Berg ruhig kommen.
Schon im Anstieg zum Jaufen sah ich einige Radler die mit Krämpfen kämpften. Hoffentlich würde ich davon verschont bleiben. Nach der Passhöhe folgte die gefährlich Abfahrt über die sehr schlechte Straße nach St. Leonhard. Viele Längsrillen und das Lichtspiel von Sonne und Schatten machen diese Abfahrt so besonders schwierig. Mit genügend Sicherheitsreserve war ich auch schon wieder im Tal. Bei Temperaturen von weit über 30° ging es auch schon direkt in den Anstieg zum Timmelsjoch.
Jetzt noch 1759 hm auf 28,7 km verteilt sollten jetzt noch erklommen werden. Schnell fand ich wieder meinen Bergrhythmus und fing an zu rechnen, wie lange ich wohl hinauf brauchen würde. Gute 2,5h wären toll. Aber schon nach 11 km Anstieg war es dann vorbei. Die ersten leichten Krämpfe stellten sich ein. Was man dann nicht alles versucht. Sitzposition ändern, das eine Bein mehr belasten als das andere, im Stehen fahren. Alles hat dann aber zur Folge, dass es dann wo anders krampft.
Mal wieder habe ich es mit einem Gel versucht, was keine gute Idee war….. Schließlich schleppte ich mich zur vorletzten Verpflegung. Dort nochmals die Flasche mit Wasser gefüllt, Salztablette rein und gaaaaanz langsam ein Stückchen Kuchen gegessen. Die Cola und eine Ruhepause halfen mir unheimlich weiter. Als hätte ich keinen Krampf gehabt ging es weiter. Kurz vor dem Gipfel kam noch eine Getränkeverpflegung. Auch hier nochmals eine Cola und es würde schon reichen. Doch so war es nicht. 4 km vor dem Gipfel.
Die letzten Kehren vor den Augen musste ich vom Rad. Beide Beine durchzogen mit Krämpfen. Ein paar Meter laufen und die Beine werden schon wieder locker, so meine Gedanken. Soll ich wieder auf das Rad? Wenn ich bis zum Gipfel laufe, brauche ich ja dann eine Stunde. Ich entschloss mich wieder auf das Rad zu setzen. Mit Krämpfen fuhr ich dann immer weiter. Ich versuchte mich abzulenken, aber jede Kurbelumdrehung wurde zur Qual. Aufgeben? Niemals. Nicht hier und nicht jetzt. Ein Zuschauer sah es meinem Gesicht an, was ich gerade durchleide und ruft mir zu, dass es nur 300m sind bis es in den ersten Tunnel geht und es wieder flach wird. Also entscheide ich mich einfach weiter zu fahren. Und da ist er, der Tunnel. Es wird flach. Zwar noch leicht ansteigend, aber nicht mehr der Rede wert. Jedoch registrieren das meine Beine nicht und die Schmerzen bleiben noch erträglich und mein Rad nimmt Geschwindigkeit auf. Die Trittfrequenz nimmt zu, aber so, dass der Schmerz größer wird.
Also wechsele ich vom kleinen auf das große Blatt und Bämmmm!!! Alle Muskeln meiner beiden Oberschenkel blähen sich auf, verkrampfen mit einem höllischen Schmerz. Ich muss vom Rad, aber weiß nicht wie. Am liebsten möchte ich umfallen, aber der Asphalt, der mir dann wahrscheinlich Verletzungen zufügt, hindert mich daran, dies zu tun. Irgendwie schaffe ich es dann den erlösenden Boden zu erreichen und den Beinen endlich Entlastung zu gönnen. Ich hätte nur noch ein paar hundert Meter flach durchstehen müssen und dann wäre die erlösende Abfahrt gekommen. Diese Gedanken schossen mir immer wieder durch meinen Kopf, in der Zeit, wo ich mir selbst meine Beine massiere. Gefühlt habe ich dort eine Ewigkeit verweilt, bis ich wieder bereit war mein Rad zu bewegen. Ich glaube es waren aber nur 15 min.

Nach dieser Pause schaffte ich es auch über das Timmelsjoch und ich musste nur noch einmal 220 hm nach Hochgurgl schaffen, dann hat das Leiden ein Ende. Erstaunlich gut kam ich zur Mautstelle hoch. In der Abfahrt nach Sölden überwältigte mich ein unbeschreibliches Gefühl. Meine Augen wurden feucht und alle Last fällt plötzlich von mir ab.
Ich habe es geschafft. Nach 10:11.13 überquere ich die Ziellinie.
Das erste Mal in meinem Radfahrerleben habe ich Respekt vor mir selbst. Ich habe ein unheimliches hartes Rennen gegen mich selbst gewonnen.
Mit 2 Stück Kuchen, 1,5 Gels und 5 Flaschen Flüssigkeit habe ich das Ziel erreicht.
Wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich das immer noch nicht glauben. Was ein BRETT.

 

Die Veranstaltung des Ötztaler Radmarathons ist bis in das letzte Detail super organisiert. Es wurden noch schnell zusätzliche Wasserstationen eingerichtet, was ich sehr beachtlich finde. Alle Verpflegungsstationen boten das, was man brauchte und noch mehr. Ich glaube wer gerne Langstrecke fährt, muss hier einmal teilgenommen haben. Auch das hohe Startgeld sollte man in Kauf nehmen. Ich werde diesen Tag nie vergessen.
Alleine die Aussicht mit den schönen Panoramen und meine eigenen Erlebnisse haben diesen Ötztaler zu einem besonderen Tag in meinem Leben gemacht.

 

Das Forstamt Bad Dürkeim hat wieder zur jährlichen MTB Tour durch den Pfälzer Wald eingeladen.
Dabei wurde das Forstamt vom Bad Dürkheimer Radsportverein „Team Pfälzer Land e.V.“ unterstützt.


Nach einer kurzen Ansprache von Forstamtsleiter Hartmuth Hager gingen die ca. 50 Bikerinnen und Biker auf zwei verschiedene Touren.

Harthmuth Hager führte eine Gruppe über die gut befahrbaren Höhenwege Richtung Leinigerloch Hütte am Isenach Weiher.

Die zweite Tour ging auf schönen Pfälzer Trails über 45km und 1.200Hm an vielen markanten Punkten vorbei: Laura Hütte, Ungeheuer See, Kupferberg, Höningen, Steinkopf, Leiningerloch Hütte, Isenach Weiher, Saupferch, Hammelsbrunnen, Limburg, Hardenburg.
Geführt wurde die Tour von Roger Flohr und Felix Meermann.


 

Die Verpflegung auf der Leinigerloch Hütte war wieder perfekt vom Forstamt organisiert und alle Biker konnten sich zur Halbzeit stärken und mit Trinken versorgen.





Zum Abschluss der Touren liessen die Biker es noch gemütlich in der Wanderhütte "In der Weilach" ausklingen.

Bilder von Tour 2 sind hier zu finden: https://sharegallery.strato.com/u/WQrf88pU/nEQorC2W

Radsportverein 'Team Pfälzer Land' auf Facebook: https://www.facebook.com/pages/Radsportverein-Team-Pf%C3%A4lzer-Land-e-V/185013908183441? ref=aymt_homepage_panel

 

Am Wochenende konnte man sich beim Bike Marathon in Neustadt auf den tollen Pfälzer Trails austoben.
Die anspruchsvolle Strecke führte rund um den Weinbiet, Wolfsburg und Nonnental.
Roger (9. AK) ging auf die Langdistanz mit ca. 90Km und 2.450Hm.



Auf die Mitteldistanz mit ca. 49km und 1.250Hm gingen Christian (57. AK) und Felix (48. AK).

 

 
Hierzu der Rennbericht von Roger:
"In drei Wochen steht der Ötztaler Radmarathon auf dem Kalender. Nachdem ich schon einige Wochen kein Rennen mehr gefahren bin und ich doch wieder etwas Rennhärte in die Beine bekommen muss, entschied ich mich für ein Rennen und Distanz, was ich immer vermieden habe zu fahren. Den Sigma-Sport Bike Marathon in Neustadt/Weinstraße habe ich dafür ausgewählt. Mit 90 km und knapp 2500 hm ein richtiger Brocken, aber als hartes Trainingsrennen genau richtig. Der Marathon besteht aus 2 Runden und nach der ersten Runde weiß man genau was noch kommt. Die Strecke ist sehr schwierig zu fahren. Es wird viel Fahrtechnik von den Bikern abgefordert. Singletrail herauf, sowie herunter sind zu bewältigen. Die Streckenbeschaffenheit ist sehr viel mit Wurzeln und vielen kleinen Standsteinen durchsetzt, was dem Körper sehr viel Kraft abverlangt. Wer die Wahl zwischen einem Fully oder Hardtail hat, sollte das Fully auswählen.

Ich hatte viel Respekt vor der Strecke, zumal es mein Heimrennen ist. Schon oft bin ich die Mitteldistanz gefahren und habe immer gesagt: Niemals Langstrecke! Aber im Hinblick auf den Ötztaler wählte ich die Langstrecke. Den Respekt hatten aber auch alle, denn es wurde noch moderat von der Startlinie gerollt. Nach wenigen Kilometern hatte sich auch schon das Feld sortiert. Ab Kilometer 20 war ich schon auf der Position, wo ich auch in das Ziel rollte. Während der verbleibenden 70 km habe ich 2 Fahrer überholen können, musste aber auch 2 Fahrer an mir vorbeilassen. Somit gibt es wenig von Positionskämpfen zu berichten. Nach 5h und 35min war ich dann im Ziel und mein Körper war am Ende. Völlig durchgeschüttelt, schmerzende Hände vom Bremsen in den Trails und extrem durstig hatte ich es geschafft. Letztendlich habe ich den 9. Platz in meiner AK erreicht.

Der Marathon war wieder super organisiert und die Verpflegungen sogar mit Flaschenservice ausgestattet, sowie allem was einem wieder Energie gibt. Die Strecke ist nur für sehr geübte Mountain-Biker zu empfehlen. Landschaftlich gibt es nicht sehr viel zu sehen, da man meist tief im Wald seine Runde dreht. Wer gerne ruppige Trails fährt, ist hier genau richtig. Davon gibt es zur Genüge und die Abfahrt von der Wolfsburg ist der Hammer."