3. Lauf vom MTB Rhein-Main-Cup und Hessenmeisterschaft in Bauschheim

Beim Kids-Race in Bauschheim wurde den jungen Racern einiges abverlangt.
Zunächst gab es einen Slalom-Wettbewerb, der 2 Mal auf Zeit zu fahren war. Dabei waren Geschicklichkeit und schnelle Antritte gefragt.


Anschliessend stand noch ein Cross-Country Rennen auf dem Programm. Im Le-Mans-Stil wurde das Rennen gestartet. Das war für die Zuschauer sehr unterhaltsam, wie ein Haufen motivierter Racer ca. 200m zu ihren MTBs rennen, um dann aufzuspringen und in die Pedale zu treten.

 

Aus Slalom und Cross-Country Rennen wurde dann die Tageswertung ermittelt.
Niklas stand bei der U9 ganz oben auf dem Treppen und hat seine Gesamtführung im Rhein-Main-Cup weiter ausgebaut.
Max kam bei der U11 bei starker Konkurrenz auf Rang 15. In der Gesamtwertung im Rhein-Main-Cup liegt er nun auf Platz 10.

 

Neben dem Kids-Race hat auch die Hessenmeisterschaft für die großen Jungs stattgefunden.
Für Alex standen bei der U19 Lizenz 7 Runden mit 26km auf dem Programm. Nach dem Le-Mans Start preschte er über die flache Strecke. Immer schön "Kette rechts", aber da es auch einige sehr technische Passagen gab (Paletten-Berg, steile Senken), konnte er seine Fähigkeiten vom Trial voll ausnutzen und einige Plätze gutmachen.

Am Ende hat es dann für den Tagessieg gereicht!

Christian und Roger haben erfolgreich am Rennrad-Etappen-Rennen Schwalbe Tour Transalp powered by Sigma teilgenommen.
Diese ist am 28.06. in Sonthofen gestartet und führte über 7 Etappen mit knapp 900km und 19.000 Höhenmetern über zahlreiche Alpenpässe nach Arco am Gardasee.

 

Hier der Bericht aus Sicht unserer beiden Finisher:

Wir (Christian und Roger) haben uns im Winter auf einen Aufruf der Firma Schwalbe Fahrradreifen um einen kostenlosen Startplatz bei der Schwalbe Tour Transalp beworben und als wir schon gar nicht mehr damit rechneten, kam plötzlich das „Du bist dabei“. Einziger Wehmutstropfen dabei war, dass wir nicht in unseren Teamfarben fahren durften, sondern das gestellte Outfit von Schwalbe tragen und den noch nicht auf dem Markt erhältlichen neuen Tubeless-Reifen Pro One fahren mussten. Damit konnten wir uns abfinden und starteten motiviert unser spezifisches Training um die knapp 900 km mit 19.000 hm durchzustehen.

Anreise

Die verregnete Anreise ließ uns völlig kalt, da wir alle Wetterdienste genauestens studierten und sie Prognose stand auf 7 Tage Sonne satt, was sich auch bewahrheiten sollte. Alles lief glatt und wir holten unsere Startunterlagen ab, meldeten uns beim Team, checkten in das Hotel ein und aßen unsere erste Pasta. Der Tag des Starts konnte kommen.

Etappe 1, Sonthofen-Imst, 121 km 2.400hm

Diese Etappe war schwer anzugehen, weil diese vom Höhenprofil nicht typisch für eine Transalp war. Völlig aufgeregt standen wir am Start und konnten den Startschuss nicht erwarten. Als dieser gefallen war, legte sich die Nervosität aber auch nicht und der Puls spielte verrückt. Immer die Pulsuhr im Blick um nicht zu überziehen wurde immer wieder durchgeschaltet um eine kleine Übersetzung zu wählen, damit der Puls nach unten geht. Und dann stand plötzlich das Hahntennjoch als erster wirklicher Berg da. Nach oben hinaus wird dieses immer steiler und man konnte sich mal an Steigung gewöhnen. Die Abfahrt nach Imst wurde auf Sicherheit gefahren und schon war die erste Etappe Geschichte. Nun folgte ein Ritual das sich die nächsten Tage immer wiederholte.
Zuerst ein Recovery-Drink. Dann schauen, dass man noch etwas zu essen bekommt. Trinken. Wo ist das Hotel? Wie komme ich dort hin? Einchecken. Duschen. Regenerieren. Pasta Party. versuchen zu schlafen.

Etappe 2, Imst-Davos, 135km 3.300hm

Heute wollten wir schneller und besser fahren als am Vortag. Voller Tatendrang ging es in den ersten Berg. Die Pillerhöhe wurde mit Schwung genommen und dort auch viele Plätze gut gemacht. In der Abfahrt nach Kauns kam es dann dazu, was einen wieder einbremst. Durch vieles Bremsen in der Abfahrt löste sich Rogers Karbonbremsflanke auf und das Hinterrad war nicht reparabel. Glück im Unglück, passierte dies direkt 500m nach dem Service-Fahrzeug von Schwalbe. Schnell wieder den Berg hinaufgelaufen wurde versucht ein anderes Karbon-Laufrad startklar zu machen. Dies war aber inkompatibel und nach ca. 15 min beim Service ging es dann mit einem Alu-Laufrad weiter. Christian war zu diesem Zeitpunkt schon an der ca. 10 km entfernten Verpflegungsstelle und wartete. Roger gab alles um schnell dort hin zu kommen. Nur ganz kurz verpflegt ging es weiter. Mit viel Dampf ging es dem Flüelapass entgegen. Eine wunderbar langgezogene Abfahrt von dort hinunter nach Davos konnte schnell genommen werden. Im Ziel waren wir wieder im gleichen Slot wie am Vortag angekommen, was mit dem immensen Zeitverlust eine gute Leistung war.

Etappe 3, Davos-Livigno, 133 km 3.100 hm

An diesem Tag stand ein ständiges auf und ab auf dem Programm. Nicht nur das Profil, sondern auch die immer mehr steigenden Temperaturen, machten die Etappe schwierig. Auf große Hitze, starke Anstrengung und viel Flüssigkeitsverlust reagiert der Körper nicht so wie üblich. Wir quälten uns die Anstiege hoch und freuten uns auf die Verpflegung. Hunger und Durst ist das Gefühl was sich ausbreitete ins unseren Körpern. Man isst und trinkt, fährt weiter und dann plötzlich: Magenschmerzen und Übelkeit. Sofort geht nicht mehr viel um man quält sich den Rest der Strecke. Kann nicht mehr die Landschaft wahrnehmen. Man denkt einfach nur noch an das Ankommen. 3 km unterhalb des Berninapasses bekommt man dann auch noch so einen heftigen Gegenwind in das Gesicht geblasen, dass man denkt man steht. Wir haben uns versucht den Gegenwind zu nehmen und haben es auch über diesen Pass geschafft. Nur noch ein kleiner Hügel und dann ab ins 1.900 hm gelegene Livigno.

Etappe 4, Livigno-Aprica, 143 km 3.500 hm

Viele hatten Angst vor dem Gaviapass, aber Roger hatte mehr Angst vor dem Mortirolo. Nach 2.500 hm nochmals 1.000 hm der eine mittlere Steigung von 10,5% aufweist. Aber wir fahren ja die einfachere Seite, hieß es immer wieder aus dem Feld. Aber genauso wie der Name des Berges klingt, so fühlt er sich auch an. Nicht richtig erholt von den Magenbeschwerden ging es wieder an den Start. Die ersten Pässe wurden locker genommen bevor wir uns über 25 km 1300 hm heraufschraubten auf den Gavia. In der Abfahrt vom Gavia konnte man sich gut erholen und dann geht es um eine Kurve und man findet sich am Anstieg von Mortirolo. Rampen mit 18% müssen immer wieder überwunden werden und das bei weit über 30°. In einem Stück wo man denkt es kommt nicht schlimmer, sieht man die erbarmungslosen Serpentinen. Jedes Mal wenn man die Kurbel herum bekommen hat und die nächste Kurve Meter für Meter näher kommt fühlt man, wie sehr man leidet und man doch dem Ziel näher kommt. Mit jedem Gedanken verrinnt die Zeit und man hebt den Kopf und das Unglaubliche ist wahr. Verpflegungsstation voraus. Geschafft. Über die Hochebene geht es nach der Verpflegung Richtung Aprica. Da die Beine aber schon einiges geleistet haben, wird jede kleine Steigung zu einem Berg. Mit jeder Kurbelumdrehung geht es der Abfahrt entgegen und das Ziel wird auch an diesem Tag erreicht.

Etappe 5, Aprica-Kaltern, 136km 2.400 hm

1.000 hm weniger und die Anstiege sind zwar länger, dafür viel flacher. Langsam beruhigt sich auch der Magen wieder. Aber da die Nahrungsaufnahme nicht richtig funktioniert, werden auch die Beine langsam leer. Die erste Hälfte der Strecke kann völlig unspektakulär genommen werden. Nach dem Passo Tonale geht es dann zum Mendelpass. Von seinem Profil kann man diesen auch gut fahren, wenn man frisch ist. Aber nach 4,5 Tagen ist auch diese Steigung harte Arbeit. An diesem Tag der teilweise durch die Dolomiten ging hatten wir das schönste Panorama der Transalp bewundern können. In der Abfahrt nach Kaltern wurde es mit jeden Höhenmeter in die Tiefe immer unerträglicher heißer. In Kaltern erwarteten uns fast 40° im Ziel. Wir suchten sofort Schatten und tranken so viel es nur ging, aber der Durst ließ sich bis in die Nacht nicht stillen.

Etappe 6, Kaltern-Trento, 126 km 2.200hm

Auf dem Papier sah die Etappe für jeden Teilnehmer richtig locker aus. Mal ein kleiner Anstieg, dann auf einem Plateau weiter und dann wieder ein kleiner Anstieg, dann… usw. Aber in der Realität war dies ganz anders. Jeder Anstieg stellte eine hochprozentige Wand dar. Man sehnte sich nach einem schönen langen Anstieg, den man in einer konstanten Frequenz hochkurbeln konnte. Es half aber alles nichts. Die Etappe wollte auch beendet werden bei diesen heißen Temperaturen, die schon fast zur Normalität wurden. In Trento angekommen wurde es auf einmal dunkel am Himmel. Ein Gewitter nahte. Schnell packten wir unsere sieben Sachen zusammen und brachten unsere Räder in den trockenen Bike-Park. Auch wir schafften es trockenen Fußes das Hotel zu erreichen. Somit hatten wir auch diese Etappe ohne Schaden und Sturz geschafft. Nun waren die Gedanken nur noch bei der Schlussetappe, die auch noch überstanden wird.

Etappe 7, Trento-Arco, 91 km 2.300 hm

Das Finisher-Trikot wollten wir uns jetzt nicht mehr nehmen lassen und gingen mit Vernunft an die Etappe. Alle Berge und Anstiege haben wir so angefahren, dass wir in den Beinen immer noch Körner für die nächsten Anstiege übrig hatten. An diesem Tag gab es aber immer noch total verrückte Fahrer, die es nochmal zeigen wollten, was sie können. Leider haben sich da doch der ein oder andere verzockt und die Rechnung dafür getragen. Akku leer, Krämpfe und schlimme Stürze waren die Folge. Aber wir haben uns die 7 Tage richtig eingeteilt und haben auch Arco sicher erreicht, wenn auch ein bisschen müde dürfen wir uns FINISHER 2015 nennen.

 

Die Schwalbe Tour Transalp powered by Sigma war wieder perfekt organisiert. Auch das Wetter wurde zur richtigen Zeit bestellt. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und hatte wieder tolle Panoramen zu bieten. Mit dem Gavia und Mortorolo haben wir 2 Pässe an einem Tag gefahren, wie es auch die Profis im Fernsehen bewältigen müssen. Wir können jetzt mitreden.
Jeder der bei einem Rennen teilnimmt möchte möglichst gut in der Platzierung sich wieder finden, aber die primären Ziele für uns waren das unverletzte Ankommen, was wir geschafft haben. Dass wir 109. wurden ist für uns schwer einzuordnen. Gut oder schlecht ist uns egal. Wir haben es geschafft.

Viele Dank möchten wir sagen an Schwalbe, die uns die Transalp ermöglicht haben. Besonders das Team vor Ort mit ihrer Lounge, in der wir täglich saßen als diese unsere Räder checkten, möchten wir uns besonders bedanken. Toll Euch kennen gelernt zu haben. Nochmals Danke für die schönen Tage mit Euch und der Abschlussabend wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Wiesbadener BikeMarathon: Alex finished auf Platz 2

Auf den 27km und 800Hm der Kurzstrecke ging es staubig und schnell über die Waldautobahnen.
Mit dem Motto "Kette rechts" bei der extremen Hitze erreichte Alex als 2. das Ziel bei der U19.
Irgendwie wurde es dann bei der Siegerehrung dann der 3. Platz! Aber allemal eine super Podiumsplatzierung!

 

 

2. Lauf vom MTB Rhein-Main-Cup in Wiesbaden

Max und Niklas liessen sich trotz extremer Hitze nicht vom Start abschrecken.

 

Die Strecke führte über Forstrassen und Trails beim Jadgschloss Platte.
Die Strecke war für die Youngsters recht anspruchsvoll, was die zahlreichen Stürze und aufgeschürften Knie zeigten.

Zuerst konnte Niklas bei der U9 das grosse Starterfeld hinter sich lassen und wurde 1.
Anschliessend zog Max bei der U11 durch und erreichte als 15. das Ziel.

 

 

1. Lauf vom MTB-Cup Saar-Pfalz in Riegelsberg

Nach dem Rennen in Wiesbaden war Niklas so motiviert, dass er unbedingt am nächten Tag auch noch beim Kids-Race vom MTB-Cup Saar-Pfalz in Riegelsberg starten wollte.

Die sehr kurze Runde stellte sich mit steilen Wurzelabfahrten und steilen Serpentinen bergauf, als richtig schwer raus. Bei so einer Strecke wird auch so manch Erwachsener an seine fahrtechnischen Grenzen stossen.

Die Radpiraten vom TV Birkenfeld waren in grosser Mannschaft am Start. Auch der RSF Phönix hatte einiges an Konkurrenz zu bieten.
In der 1. Runde waren Fabius Marquordt (Phönix) und Silvan Theobald (Radpiraten) durch einen Sturz von Niklas dicht zusammen.
Zum Schluss konnte Niklas das Tempo nochmal anziehen und sicherte sich den 1. Platz!

 

Sieg beim Radrennen in Hatzenbühl

Unser Linzenzfahrer Mario startete beim Senioren-Rennen in Hatzenbühl. In einem schnellen Rennen konnte sich Mario in der Spitzengruppe festsetzen und den Zielsprint für sich entscheiden.
Nachdem Mario im Frühjahr kurz die Saison unterbrechen musste, ist dies der erste Podium-Platz in dieser Saison für ihn und dann gleich ganz oben.
Herzlichen Glückwunsch!

 

Charity-Rennen "SÜW Tour" mit Team-Kapitän Carsten Bresser

Rund um Team-Kapitän Carsten Bresser nahm das Team Pfälzer Land an der Charity-Veranstaltung "SÜW-Tour" teil.
Im Team Haag and Friends waren Steffen, Martin, Elia, Markus, Christian, Tim, Jan, Benjamin und Roger am Start.

Zuerst wurde die 52km lange Rennrunde im neutralisierten Tempo abgefahren. Hier war es schon sehr hektisch im Feld und es gab doch einige Stürze.
Nach der Einführungsrunde wurde die Neutralisation aufgehoben und es wurde die Runde nochmals "scharf" gefahren.
Wieder entstanden noch gefährlichere Situationen mit Stürzen. Markus musste zweimal so stark Bremsen, dass er sich bei seinem 2. Manöver den Reifen durchbremste. DNF für ihn.
Auch Roger musste mit einem Reifenschaden nach einer Vollbremsung in einem Massensturz aussteigen.

 

Das Feld wurde durch diese Situationen stark zerrissen und nur Jan konnte sich in der Spitzengruppe behaupten.
An den ersten wirklichen Steigungen in Edenkoben wurde das Tempo nochmals verschärft und die Spitzengruppe wurde zerpflückt.
Jan konnte sich als 11. in das Ziel retten was in der Altersklasse den 5. Platz bedeutete.

Martin und Benjamin fuhren in ihrer AK auf einen respektablen 10. und 13. Platz. Steffen auf Platz 17.
Christian, der durch einen Massensturz gebremst wurde und völlig den Anschluss verlor, landete auf Platz 24.
Unser Youngster Tim, der mit seinen 17 Jahren bei den Herren starten musste, wurde hier als 11 gewertet.
Das Team Haag and Friends konnte vor allem mit der tollen Leistung des Team Pfälzer Land mit einem 2. Platz in der Mannschaftswertung überzeugen.
Max startete beim Kids Race und stand endlich auf dem Podium. Mit seinem 3. Platz im Rücken wird das nächste Rennen bestimmt einfacher für ihn.

 

Radmarathon "Les 3 Ballons" in Frankreich

Der Radmarathon "Les 3 Ballons" zählt zu den legendären Radveranstaltungen in Frankreich.
Die Strecke stellt mit 216km und 4.100Hm eine anspruchsvolle sportliche Herausforderung dar.
Dabei werden viele Pässe in den Vogesen gefahren, die auch bereits mehrfach bei der Tour de France im Programm waren: z.B. Grand Ballons (1.343m), Ballon d'Alsace (1.065m), Col du Hundsruck (745m), ...

Felix ist in der Nacht losgefahren und stand früh morgens um 7 Uhr am Start.
Eine riesige Masse von ca. 4.000 radsportbegeisterten Franzosen, Belgiern, Holländern und ein paar Deutschen
machten sich auf den Weg. Die leicht ansteigende Strecke wurde sehr flott in Angriff genommen.
Da die Strassen aber noch nass vom Regen in der Nacht waren, war volle Konzentration gefragt.
Bei der ersten steileren Abfahrt nach einem Hügel waren dann auch schon die ersten Stürze zu sehen.
Bei Kilometer 30 ging es dann in den ersten richtigen Berg....den Col des Chevreres (916m).
Dieser ist ein richtiger Beisser-Berg, da er hinten raus immer steiler wird und die letzten 3km mehr als 15% Steigung haben.
Auf der Abfahrt bei nasser Strasse kam es wieder zu einigen Stürzen. Die Krankenwägen und Ärzte hatten einiges zu tun.

Mit dem Ballon d'Alsace (1.065m) stand der zweit höchste Berg dann auf dem Programm.
Dieser ließ sich aber bei 5-7% Steigung sehr angenehm fahren.
So langsam aber sicher kam die Sonne hervor und die Strasse trocknete ab.
Über den Col du Hundsruck (745m) führte die Strecke zur Auffahrt zum Grand Ballon (1.343m).
Der Anstieg war lang...15km und 1.000Hm galt es am Stück zu fahren. Der Berg wird oben steiler, aber die tolle Aussicht
über die Vogesen lässt die Strapazen vergessen.

 

 
Oben angekommen gab es eine grosse Verpflegungsstation, wo man sich kurz erholen und Verpflegung bunkern konnte.
Es waren nun auch bereits 130km und über 3.000Hm geschafft.


Nach einer langen Abfahrt ins Tal folgte mit dem Col d'Oderen (884m) nochmal ein längerer Berg.
Die letzten 30km ging es durch eine tolle Seenlandschaft. So fies wie der erste Berg war, so fies waren aber auch die letzten Hügel.
Bei praller Sonne musste man nochmal an 15% Anstiegen kämpfen.

Aber dann folgten nur noch ein paar Wellen und man konnte ins Ziel rollen.
Nach 9Stunden auf der Strecke war es dann geschafft! Jeder Teilnehmer hat eine Medallie und ein grosses Packet mit Zielverpflegung bekommen.
Les 3 Ballons ist ein wirklich toller Radmarathon...viele schöne Pässe in den Vogesen und eine gute Organisation.

 

Maxdorfer Triathlon

Alex hat mit 2 Sportlerfreunden als Staffel beim Triathlon in Maxdorf erfolgreich teilgenommen.
Zunächst standen 2km im Lambsheimer Weiher auf dem Programm.
Danach war eine anspruchsvolle Radstrecke mit 85km und ca. 1.000hm zu fahren. Dabei musste der Anstieg zur Lindemannsruhe zwei Mal absolviert werden.
Alex hat bei sommerlichen Temperaturen richtig Gas gegeben und absolvierte die Strecke in einer Zeit von 2Stunden 40min.
Am Ende hat es dann für Platz 17 in der Staffelwertung bei diesem stark besetzten Event gereicht.

Glocknerkönig

Von Bruck (757m) ging es die Grossglockner Hochalpenstrasse hoch bis zum Fuschertörl auf über 2.400m.

Das Berzgzeitfahren mit dem Rennrad hatte 27km und 1.694Hm.
Bei Kaiserwetter wurden vom Team Pfälzer Land dann auch top Zeiten gefahren... Markus war in in 1h47m und Steffen in 2h9m oben am Ziel.
Als Gastfahrer war der erst 16-jährige Tim dabei und konnte Steffen noch 2 Minuten am Schluss abnehmen ... das bedeutete Rang 14 in seiner Altersklasse. Klasse!
 

 

Rhein Hunsrück MTB Marathon

Bereits am Samstag stand in Rhens das Kids-Race auf dem Programm. Die Strecke beim Sportplatz war technisch und abwechslungsreich.
Vom Start weg konnte Niklas das Feld von über 30 Youngstern anführen und war nach der Runde als Erster im Ziel.
Der Streckensprecher sorgte dann aber für Chaos, weil er plötzlich 2 weitere Runden vorgab.
Aber Niklas behielt einen kühlen Kopf und hielt weiterhin seine Verfolger auf Distanz. 1. Platz bei U9!
 

 

Am Sonntagmorgen gingen dann die Marathonfahrer auf die 80km-Strecke mit 2.100Hm.
Bei bestem Bike-Wetter wurden die Biker vom Rathausplatz in die Hügel rund um Rhens geschickt.

Es gab Anfangs steile Wiesenanstiege zum Hochdrücken und matschige Trail-Abfahrten.
In der zweiten Hälfte ging die Strecke entlang den Weinhügeln mit tollen Aussichten zum Rhein.
Immer wieder ging es über ruppige Wiesenabschnitte entlang, die Mensch und Bike richtig durchrüttelten.
Nach 4h12m war Roger und nach 4h19m Felix dann im Ziel und liessen sich die Pasta schmecken.
 
 

 

Alex Startzeit für die Kurzstrecke mit 30km und 700Hm war etwas später. Er erwischte einen super Start und konnte das hohe Tempo
in der Führungsgruppe mitgehen. Bei der ersten Abfahrt flog durch die Rüttelei aber leider seine Trinkflasche weg.
So musste er bei den sommerlichen Temperaturen ziemlich beissen.
Nach einem Sturz in der grossen Gruppe, trennte sich das Feld und er befand sich in der Verfolgergruppe.
Ins Ziel konnte er dann einen hervorrangenden 2. Platz in der U19 bringen! Gratulation!